Förderschule

MAX KÄSTNER

Wer war Max Kästner?

Max Kästner
lebte vom 3. Dezember 1874 bis 6. Oktober 1959 in Frankenberg. Hier arbeitete er als Oberlehrer am ehemaligen Lehrerseminar und später als Studienrat und Oberstudienrat. Er wirkte außerdem als Heimat– und Naturforscher. In zahlreichen Veröffentlichungen gab er sein Wissen weiter. Aufgrund seiner jahrelangen wissenschaftlichen Verdienste wurde ihm anlässlich seines 80. Geburtstages die ehrenvolle Würde eines Dr. h. c. von der naturwissenschaftlichen Fakultät der Technischen Hochschule Dresden verliehen. Nicht zuletzt setzte sich Max Kästner1937 selbst ein Denkmal, indem er zur damaligen 750-Jahr-Feier ein Heimatbuch für Frankenberg zusammenstellte.

Der Träger der "Max-Kästner-Schule", der Landkreis Mittelsachsen sowie die Schule, gibt zu den aktuell erschienenen Berichten zur Namensstudie in den regionalen und überregionalen Medien sowie zu der erscheinenden Studie folgende Erklärung:

  • "Am 2. Februar 2009 wurden Hinweise auf eine mögliche Systemnähe von Max Kästner zu den Machthabern des Dritten Reiches 1933-1945 bekannt. Der Schulträger und die Schule nehmen diese Angelegenheit sehr ernst. Wir werden uns noch einmal intensiv mit der Biografie Max Kästners beschäftigen."
  • 3. Februar: "Aktuelle Erkenntnisse zu dem Autor des sogenannten Frankenberger Heimatbuches von 1938 "Aus dem Leben einer kleinen Stadt" belegen, dass Max Kästner nicht die betreffenden Passagen mit dem nationalsozialistischen Gedankengut verfasst hat. Fälschlicherweise wurde weiterhin der Eindruck erweckt, Kästner sei Mitglied der NSDAP gewesen. Es bleibt die Aufgabe der Schule, sich mit dem Leben des Frankenberger Heimatforschers, Pädagogen und Biologen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen."